Was kostet ein Online-Shop mit Shopware?

von Marcel, Senior-Softwareentwickler

Ein eigener Online-Shop klingt erst mal nach einer überschaubaren Sache – bis die Angebote eintreffen und von wenigen tausend bis zu sechsstelligen Beträgen alles dabei ist. Woran liegt das? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Die Größenordnungen

Grob lassen sich Shopware-Projekte in drei Kategorien einteilen:

  • Einsteiger-Shop: ein sauber aufgesetzter Shop mit Standard-Funktionen, ab dem niedrigen fünfstelligen Bereich.
  • Mittlerer Shop: individuelles Design, eigene Funktionen und erste Schnittstellen.
  • Individueller Shop: tiefe ERP-Integration, eigene Plugins und besondere Bestellprozesse – nach oben offen.

Diese Spannen sind Richtwerte. Was dein Shop konkret kostet, hängt von deinen Anforderungen ab – nicht von einer Preisliste.

Was den Preis bestimmt

  • Design: Ein angepasstes Standard-Theme ist deutlich günstiger als ein komplett individuelles Design.
  • Funktionen: Konfiguratoren, Abos, B2B-Preise oder Marktplatz-Anbindungen erhöhen den Aufwand.
  • Schnittstellen: Die Anbindung an Warenwirtschaft, Versand und Buchhaltung ist oft der größte Hebel.
  • Datenmigration: Der Umzug von Produkten, Kunden und Bestellungen aus einem alten Shop kostet Zeit.

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Ein Shop ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendes System. Plane Hosting, Updates und Wartung mit ein. Je nach Größe bewegen sich diese laufenden Kosten von überschaubaren Beträgen für kleine Shops bis zu monatlichen Wartungspaketen für größere Systeme. Der Vorteil: Ein gepflegter Shop bleibt schnell, sicher und aktuell.

Warum Shopware – und nicht ein Baukasten?

Baukasten-Systeme sind günstig und schnell, stoßen aber schnell an Grenzen, sobald du etwas Individuelles brauchst. Shopware ist quelloffen, „Made in Germany“ und extrem flexibel. Du behältst die Kontrolle über deine Daten und kannst praktisch jede Anforderung umsetzen. Genau deshalb ist es unsere Empfehlung, wenn ein Shop mehr können soll als „Produkt rein, Bestellung raus“.

Klug starten

Auch hier gilt: Du musst nicht alles auf einmal bauen. Starte mit einem soliden Shop, der verkauft, und erweitere ihn dann gezielt um die Funktionen, die dir echtes Geld bringen. So bleibt die Investition planbar.

Du überlegst, einen Shop erstellen zu lassen oder von einem Baukasten zu Shopware umzuziehen? Erzähl uns von deinem Sortiment – wir geben dir eine ehrliche Einschätzung.

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